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Ortsteil Drenkow - Kurzvorstellung

Ruhner Berge

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Heute stellen wir euch einen Ortsteil der ehemaligen Gemeinde Suckow vor. Es handelt sich hier um den Ort "Drenkow". 

Der Ort wird im Spätmittelalter erstmals erwähnt (14. Jahrhundert) und gehört damit zu den älteren Siedlungen im südlichen Mecklenburg.

Drenkow besitzt eine lange Geschichte als Grenzdorf, denn über Jahrhunderte war der Ort zweigeteilt mit einem mecklenburgischen und einem brandenburgischen Anteil. Der brandenburgische Teil gehörte verwaltungsmäßig zum Kreis Perleberg, während der mecklenburgische Anteil dem Kreis Parchim zugeordnet war. Diese Aufteilung wirkte sich auf viele Dinge aus: Gerichtsbarkeit, Kirchenzugehörigkeit und Abgabenwesen. Es prägte das Dorfleben nachhaltig.

Erst im Jahr 1950 wurde diese Sonderstellung beendet. Mit dem Gesetz über die Änderung der Ländergrenzen in der DDR gelangte der brandenburgische Anteil von Drenkow vollständig nach Mecklenburg und wurde mit der Gemeinde Suckow vereinigt.

Im Gegensatz zu einigen Nachbarorten entwickelte sich in Drenkow in der Vergangenheit kein eigenständiges Rittergut oder Ähnliches. Das Dorf war vielmehr bäuerlich geprägt. Die landwirtschaftlichen Flächen bestanden aus Acker-, Wiesen- und Weideflächen. Ein Großteil der landwirtschaftlichen Nutzung orientierte sich an den umliegenden Orten, etwa in Tessenow und Suckow, an die wirtschaftliche Verbindungen bestanden.

Heute ist Drenkow ein kleiner, ruhiger Ort, dessen Geschichte besonders durch seine jahrhundertelange Grenzlage und seine bäuerlich geprägte Struktur bestimmt wurde.

 

Bild zur Meldung: Ortsteil Drenkow

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